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Ulrich Scheller


Begegnungen am ungarischen Sz. István - Nationalfeiertag 20.8.2021

(eines der schönsten Erlebnisse im Vierteljahrhundert in dem ich mich um die Begegnungen in unseren Partnerstädten kümmern darf )


Deutsch-ungarische Städtepartnerschaft funktioniert vorbildlich seit 25 Jahren!

So funktioniert wirkliche Partnerschaft zwischen Menschen und Städten
,

die sich Gutes tun wollen: gerne geben, gerne nehmen, gerne teilen - in Freud `und Leid!


Von Bürgermeister Gábor Vas aus Engens ungarischen Partnerstadt Pannonhalma kamen
zum 25. Jubiläum des ersten Besuchs dort gleich zwei Einladungen;
einmal zur offiziellen Eröffnung des neuen multifunktionellen Tourismus-Gebäudes "PORTA" am vorläufigen Ende des geplanten Radwegs von Györ an den Plattensee mit Fahrrad-Stützpunkt, historischem Museum und Angeboten regionaler Produkte im Informationsraum.
Zum anderen die Einladung zum Sankt-König-Stephan-Nationalfeiertag mit der
Ernennung (unseres Vereinsmitglieds) Bürgermeister Johannes Moser zum Ehrenbürgerder Stadt Pannonhalma und der Übergabe des Tanklöschfahrzeugs der FFW Engen an die Kameraden des Feuerwehrvereins in Pannonhalma.

Auf der Hinfahrt holten wir Frau und Herrn Moser am Flugplatz Wien-Schwechat ab.
Am Donnerstag 19.August fuhren die Pannonhalmer Partnerschaftsbeauftragte Elisabeth
Szanati, Ulrich Scheller und der stv. Pannonhalmer Kommandant Ferenc Szücs zur österreichisch-ungarischen Grenze um die Feuerwehrkameraden aus Engen nach Ungarn zu begleiten. Uns alle hat die unkompliziert - unbekümmerte Freiheit an den Grenzen innerhalb unserer Europäischen Union positiv überrascht.

Unterwegs wartete die Feuerwehr aus Pannonhalma mit ihrem IFA-Fahrzeug auf uns und schon die erste Begegnung der ehrenamtlichen Florians - Jünger war höchst kameradschaftlich und begeisternd.

Genau 25 Jahre nach dem ersten Besuch einer Delegation aus Engen, damals 1996 mit Bürgermeister Manfred Sailer, wurde im Festgottesdienst auch Bürgermeister Johannes Moser in den Kreis der Ehrenbürger von Pannonhalma aufgenommen.

Anschließend war die feierliche Übergabe und Segnung des Tanklöschfahrzeugs auf dem Hauptplatz.



TLF paßt in FW-Garage

In herzlichen Grußworten des neu ernannten Ehrenbürgers Johannes Moser und des Feuerwehrkommandanten Zsolt Szebedics war die große gegenseitige Freude an der mit guten Worten begleiteten "Geschenk, wie an Weihnachten" zu spüren.



Ehrenbürger-Urkunde

Leider war der ungarische Gründungsbürgermeister Endre Horváth nicht mehr unter uns;
zum Gedenken an seine stets freundliche Widmung für die Städtepartnerschaft und diegemeinsame offizielle Besiegelung anno 1998 schmückte Bürgermeister Johannes Moser im Kreis der Delegation aus Engen das Grab mit einem Kranz.

Anderntags wirkte unser Vereinsmitglied Gergely Kompis - aus Pannonhalma stammender Architekt beim Stadtbauamt Engen - inmitten der Feuerwehrkameraden als Sprachmittler für technische Details und das Ausprobieren des Tanklöschfahrzeugs aus Engen.


Architekt G.Kompis als Sprachmittler für technische Details

Der Nachmittag war dem Besuch der Erzabtei Martinsberg gewidmet: zuerst die Probe, ob
auch das neue Tanklöschfahrzeug in den Innenbereich der Klosteranlage fahren kann, danneine Führung von Ulrich Scheller im Weltkulturerbe-Kloster für die Delegation aus Engen.



TLF vor Basilika Martinsberg

Abends waren wir im Kulturhaus von "Pannonhalmer - Engen - Freundeskreis" zu
Kessel-Pörkölt, flammkuchenartige "Pizza" und süßem Gebäck eingeladen; wie immer war die Erwartung an uns mehr zu essen, als es braucht um "gut satt zu sein".

Der 88jährige Martón Maar - war Chefkoch des Pörkölt und später noch Tänzer zur
angenehmen dezenten Akkordeon-Musik, die den Abend mit uns bekannten "Ohrwürmer-Weisen" begleitete und immer wieder zum Mitsummen oder Mitsingen anregte..


Martón Maar kocht uns Pörkölt

Am frühen Sonntagmorgen vor der Heimreise gab es für uns "Nachbarn in Europa" aus Engen
noch einen ganz persönlichen Abschied mit Bürgermeister Gábor Vas, Elisabeth Szanati, den Feuerwehrkameraden aus Pannonhalma und Lajós Tanay vom Freundeskreis, den Bürgermeister Endre Horváth nach dem Vorbild von und "Nachbarn in Europa" auf den Weg gebracht hatte.

Fazit:
seit einem Vierteljahrhundert eine der schönsten und harmonischsten Begegnungen.


Für die ungarisch-deutsche Kunstausstellung in der Sparkasse Engen (ebenfalls ein
Vereinsmitglied) mit dem Titel "Zwischen Schwarz und Weiß ist ganz viel Farbe" reisten Grafiken von Prof. Dr. Karoly Borbely, der auch den Kreuzweg in der Stadtkirche Mariae Himmelfahrt und St. Martin geschaffen hat, mit nach Engen.
Zusammen mit den Werken unseres Mitglieds Dr. Manfred Müller-Harter wird dies ein weiterer, sichtbarer Beitrag von uns für bleibend gute Beziehung in unserem Europa sein.









 
 

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