Nachbarn in Europa e.V.
  Aktuelles
 
Aktuelles

Ulrich Scheller     -     Engelbrechtstraße 19    -     78234 Engen im Hegau

Beauftragter für die internationalen
Partnerschaften der Stadt Engen

Pflege unserer partnerschaftlichen Kontakte im Europa-Netzwerk
- bisher bekannte Aktivitäten -

Zuversichtlich, dass die Einschränkungen durch die Pandemie nimmer
in gleicher Weise hinderlich sein werden, möchten wir gerne für
alle Partnerstädte von Engen

künftige

Schulbegegnungen und das
Altstadtfest 2022 (Vorbereitungen sind im Gange) engagiert unterstützen.

PANNONHALMA


Dabei sein beim ungarischen St. Stephan - Nationalfeiertag am 20. August

Klima-Projekt "Was ist in unserem Alltag konkret machbar ?" 29.9.-2.10.2022
in Pannonhalma; dazu kam am 11.5. die Zusage eines Zuschusses von 1000 €
durch das baden-württembergische Staatsministerium (Europaabteilung)

TRILPORT


Aktivitäten im "partnerschaftlichen Netzwerk" durch den
neu gegründeten Kreis "Jumelages d' Europe" (Partnerschaften in Europa)

geplant:
Doppelausstellung Dres. Prof Károly Borbely und Manfred Müller-Harter in Trilport

Dabei sein bei der "Tischmesse": Vorstellung vieler Trilporter Vereine am 4.9.2022

Stand beim Weihnachtsmarkt?
(basierend auf der Initiative der Werkrealschule seit 1999)

MONEGLIA

Mitwirkung am "Liberazione-Fest" 25.4.2022,

Celeste Marcone; Studien begleitendes Praktikum ab Oktober bei der
Stadtverwaltung Engen.
S. Ambrogio '22 bis Januar '23 - im Zusammenarbeit mit Engen und Moneglia:
"Ausstellung besonderer Kunstkrippen" im Rathaus zu Moneglia

3.3.2023 - Buchvorstellung "Biographie von Maria Schilling - eine Frau, die jung nach Engen kam, einen Engeren heiratete und in Engen blieb
(Übersetzung des Buches "Maria la Spilla" ihres Bruders "Mazzola")







Nach drei langen Jahren konnte der jährliche Freiheitstag "Liberazione" am 25. April in Moenglia wieder mit dem traditionellen Defilé und Kranzniederlegungen an den Gefallenen-Gedenk-Orten begangen werden. Italien feierte zum 77. Mal den Sieg über Faschismus und Diktatur.







Professor Battifora, wissenschafltiche Koordinator am genueser Forschungsinstitut zum Widerstand, belegte in seiner Festansprache die Bedeutung dieses Gedenktages für das Entstehen der parlamentalisch-demokratischen Republik Italien von heute.

 
Eine kleine Delegation von uns "Nachbarn in Europa" mit dem 2. Vorsitzenden Dietmar Sprindt, der Schriftführerein Erika Richter, ihrem Mann Karl, Maria DeLuca, Anita Esulto und Patricia Scülfort folgte gerne der Einladung von Sindaco Claudi Magro und dem betagten Präsidenten der ANPI (Verein der ehemaligen Partisanen) Herrn Vito Signorastri an uns.
Zur großen Überraschung fanden wir dieses Jahr den Namen unseres 1. Vorsitzenden als Vertreter der Partnerstadt Engen auf dem offiziellen Plakat zum Liberazione-Tag.

 


 

In seiner Rede überbrachte Ulrich Scheller die Grüße von Bürgermeister Moser, dem Stadtrat und der Einwohner von Engen und wies darauf hin, dass Europa sich ein Beispiel an Engens partnerschaftlichem Netzwerk nehmen könnte:

 Moneglia, Engen, Pannonhalma und Trilport halten zusammen und unterstützen sich tatkräftig  "Wir brauchen überall patriotische Menschen, die ihre Heimat lieben und für sie sorgen, aber KEINE Nationalisten, die gegen Andre kämpfen, weil sie sie beherrschen wollen!"

 

Eigentlich hätten wir Grund zur Freude, dass dieser unselig-todbringende Nationalismus zum Ende des 2. Weltkrieges besiegt wurde . . .





Márton Maár - Marci bacsi - hat seine Augen am für immer geschlossen.

So formulierte Elisabeth Szanati die traurige Nachricht


Sein Lebensende kam sehr unerwartet am Abend des 15.März 2022.

 Noch am Samstagmorgen vor der Rückreise von der Fahrt mit den Hilfsgütern  für die aus dem Krieg in der Ukraine vertriebenen Menschen waren Elisabeth und ich bei Marci bacsi zum Frühstück (mit selbst gemachtem Speck und Würsten) eingeladen und haben dabei auch über einen Ausflug zu seinem baldigen 90. Geburtstag gesprochen.

 


Seit den ersten Tagen der Städtepartnerschaft war der markante, stets hilfsbereite und
liebenwürdige Ungar dabei als Gastgeber, Mitwirkender an den Festen auch der Weinbruderschaft, als kompetenter Koch von Pörkölt bei Schulbegegnungen oder Vereinsbesuchen. Nach der Übergabe des Tanklöschfahrzeuges und der Ernennung von Bürgermeister Johannes Moser zum Ehrenbürger hat er als "Chefkoch des Freundeskreises den Kesselgulasch für die Delegation aus Engen mit uns "Nachbarn in Europa" und den Kameraden der Feuerwehren beider Partnerstädte zubereitet und mit uns gefeiert.




Auch der Pannonhalmer Engen-Freundeskreis "barati-kör", der in Anlehnung an unseren Partnerschaftsverein "Nachbarn in Europa" gegründet wurde, verliert ein profiliertes Mitglied, die Städtepartnerschaft einen gebildeten, fleißigen Unterstützer und guten Menschen, der fest in unserer Erinnerung bleiben wird.


In der Weihnachtskrippe der Basilika der Erzabtei "lebt er weiter" als Hirtenfigur mit seinem typischen Schurrbart.

 

 

Ulrich Scheller





Spontan erweitert um schnell zu helfen

Eigentlich war nur vorgesehen, dass Engens Partnerschaftsbeauftragter Ulrich Scheller anfangs März in Pannonhalma Gespräche führen sollte zur Vorbereitung der 25-Jahr-Feier Engen-Pannonhalma anno 2023.

Der völlig unerwartete Überfall auf die Ukraine hat diesen Auftrag der Stadt Engen jetzt erweitert.

Mitglieder des Partnerschaftsvereins "Nachbarn in Europa"
haben spontan Geldspenden gemacht, die direkt an die "Caritas" der Gebiets-Diözese Pannonhalma übergeben werden und im ungarisch-ukrainischen Grenzgebiet ankommen werden.

In den besonders armen Gebieten in Ostungarn betreut die Erzabtei Pannonhalma mehrere Dekanate und hat auch deshalb gute Verbindungs-Wege für direkte Hilfen.

Auch viele Sachspenden für die Vertriebenen kamen spontan bei den "Nachbarn in Europa" zusammen: warme Kinder- und Frauenkleider, Windeln und Hygieneartikel werden morgen im bis an die Decke geladenen PKW und dem ebenso voll gepackten Anhänger von Ulrich Scheller nach Pannonhalma gebracht.







Noch verdecken keine Blätter den Blick zur Erzabtei Martinsberg
von der Engen-Straße in Pannonhalma; unbegreiflich der Unterscheid
zwischen friedlichem Frühlingsmorgen und Krieg nur 500 km östlich!
 
 






 

Benediktinerpater Pál und seine Mitarbeiterinnen der örtlichen Caritas freuen sich über die mitgebrachten Hilfsgüter; er macht auch Nachtdienst mit "erster Hilfe" bei der Ankunft der Vertriebenen an der ungarsichen Grenze zur Ukraine; wir sind froh über "guten Draht zu direkter Hilfe"










 
 

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