Nachbarn in Europa e.V.
  Aktuelles
 
Aktuelles

Die 20-Jahr-Feier der Städtepartnerschaft Engen-Trilport konnte dieses Jahr nicht stattfinden und wurde um genau ein Jahr auf den 03.10.2021 verschoben. Als kleiner Ersatz fand eine Videokonferenz am 09.10.2020 zwischen den beiden Bürgermeistern Johannes Moser und Jean-Michel Morer zusammen mit den beiden Partnerschaftsbeauftragten Ulrich Scheller und Birgit Schrüfer statt.

 


Termin für die Mitgliederversammlung 2020 steht fest!
Die Einladung kann
hier als PDF geöffnet werden.



Liebe gleichgesinnte Europafreunde!
 
Beim Neujahrsempfang im Januar hat Bürgermeister Gábor Vas aus Pannonhalma den Wunsch des Feuerwehrkommandanten Zsolt Szebedics überbracht, und für das neue Allradfahrzeug um Hilfe bei der Beschaffung von hydraulischer Schere und Spreizer gebeten.
 
Die Suche und Hilfe danach war recht einfach. Herr Axel Pecher wußte von gebrauchten, nicht mehr benötigten, immer noch voll funktionsfähigen Geräten im Lager der FFW Engen.
 
Die Virus-Infektion hat die Übergabe an die Feurwehr unserer ungarischen Partnerstadt einige Monate verzögert. Bürgermeister Vas bat den Beauftragten für Engens internationale Partenrschaften Ulrich Scheller darum, so bald wie möglich, die im Ernstfall lebensrettenden Geräte nach Pannonhalma zu bringen.
Die Fachleute Herr Deuer und Klöpfer machten die Vorbereitungen, der Kommandant der Abteilung Engen Benjamin Bach half persönlich beim Verladen. Herr Bürgermeister Moser hat seinen Dienstwagen für den Transport zur Verfügung gestellt. Dies wurde in Pannonhalma zusätzlich als sehr positives Detail wahrgenommen.  
 
Es war gut und hat Freude gemacht, am 24. Juni endlich die in Pannonhalma die Geräte zu übergeben.


In Pannonhalma angekommen
 

Bürgermeister Vas und
Feuerwehrkommandanten Zsolt Szebedics
studieren deutsche Feuerwehrtechnik

Alle packen gemeinsam an

 
Ein ganz großer Dank kommt vom sympathischen und zufriedenen 
Feuerwehrkommandanten Zsolt Szebedics. Am 1. August soll das neue Fahrzeug mit der aus Engen ergänzten Ausrüstung offiziell eingeweiht und in Dienst gestellt werden. 
                                                                                   Ulrich Scheller
 

 
Weitere Begegnungen und "Synergie-Erlebnisse"
 
Zu meiner Überraschung war der Bürgermeister aus Alsoszeli in Pannonhalma; die beiden Partnerstädte machen zur Zeit ein Parallelprojekt: je ein gleiches Ofen-Häuschen entsteht in Pannonhalma und Alsoszeli um witterungsgeschützt zu braten und zu backen. Zum Probebacken sind wir "Nachbarn ..." am 19.August eingeladen.

                            Backofenhaus in Pannonhalma                 Bürgermeister Kovacs Alsoszeli begutachtet Partnerschaftsprojekt Ofenhaus


Sehr lange konnte ich mit unseren Bürgergeehrten Alt-Erzabt Asztrik und Elisabeth reden.
 
Elisabeth habe ich auf dem Rückweg zu Ihrer Tochter ins Burgenland mitgenommen, wo sie sich um die Enkel Maté und Martin kümmert.
 
Mit dem Engenkreis-Sprecher Lajos Tanay fand ein ausfrühliches Gespräch
statt, mit Überlegungen was wir für das ausfallende Treffen ersatzweise machen könnten. 
 
Auch mit den "Machern" von "Cantate" um Elisabeth und P.Pál haben wir im (von ihm) fast fertig renovierten Pfarrhaus lange gesprochen. Chorleiter Tibor Katona war extra aus dem Urlaub 140 km nach Pannonhalma gekommen um die geplante (und von uns unterstützte) Konzert-Reise am 23.-15.10. abzustimmen.
 
Bei den "Machern von Cantate" ist auch Katalin Szücs, einst 1999 Praktikantin bei den Schellers in Grund- und Werkrealschule, jetzt Konrektorin
der St.Benedek-Schule (mit neuem jetzt auch für die Konrektorenaufgaben erforderlichem Staatsdiplom).
 
Wir haben uns lange unterhalten über die von ihr und Direktor Turbok, Dir, unserer AFSV-Leitung, Gábor Vas und mir als der "Ideengeber vom 20.8.1996" stark gewünschte Fortführung der Schulbegegnungen. 2021 ist auch das 25jährige Jubiläum der ersten Schulbegegnung im Oktober 1996.
Katalin (auch als Klassenlehrerin) möchte bei der nächsten Begegnung in Pannonhalma möglichst viele ehemalige Teilnehmer einladen/aktivieren, um "Engagement für Europa wieder bewußter" zu machen.
Organisatorische Papiere habe ich für unsere Schulleitung des AFSV mitbekommen. Alles gute Aspekte für eine "offenes Weitergedeihen"!
 
Anita Ress hat uns das fast fertige PORTA-Gebäude (für neues Tourinform-Büro, Angebote lokaler Produkte, Museum, Restaurant und Endstation des Radweges von Györ, an dem fest gebaut wird - mit 25 Elektro-Leihfahrrädern - Service- und Reparatur-Einrichtung). Es ist uneingeschränkt positiv, wie
gut die partnerschaftlichen Kontakte funktionieren zwischen Engen und den Partnerstädten auf vielen Ebenen und mit vielen engagierten Europabürgern.
 



Mit den Mitgliedern und Freunden der "Nachbarn in Europa e.V." in Pannonhalma, Trilport, Frankreich und Moneglia sind wir in stetem Kontakt.

Die Informationen anfangs Juni:


Aus Pannonhalma schreibt Lajos Tanay, Sprecher des Engen-Freundeskreises, zuversichtlich, dass Ende Juni, das meiste vorbei sein wird. In Ungarn gibt es kaum noch Neuansteckungen, Hochzeiten mit bis zu 200 Gästen dürfen wieder stattfinden und Restaurants haben geöffnet. Auf die Grenzöffnungen in der EU wartet er, damit wieder Besuche und Wanderungen am Neusiedler See möglich sind. Er meint: die Orbán-Regierung schaut auf das was in Österreich gemacht wird und ein bis zwei Wochen später gilt dies auch in Ungarn.
Bei der Beerdigung von Alt-Bürgermeister Endre Horváth hat
der jetzige Rathaus-Chef Gabór Vas unseren Nachruf am Grab vorgetragen. Auch in den anderen Grabreden wurde das Engagement für die Zuwendung zu Engen und Europa gewürdigt.
Pater Arnold, Benediktiner vom
Kloster Martinsberg, der als Pfarrer in der Gebietsdiözese mehrere Gemeinden betreut, bedankt sich für den kostenlosen Internetanschluss in der Kirche von Pannonhalmas Nachbarort Ravazd. So konnten die Gläubigen die Messe auch zuhause miterleben. An Pfingsten darf mit Sicherheitsauflagen wieder gemeinsam im Gotteshaus gefeiert werden, dort wo der erste Kreuzweg von Professor Dr. Karoly Borbely zu finden ist, der zweite ist in Engens Stadtkirche zu sehen.

Unser Mitglied Jean-Pierre Guignard berichtet aus Trilport, dass die Region "Île de France", zu der auch das Departement "Seine et Marne" N°77 gehört nun "orange" Zone ist. Man darf mit weniger Einschränkungen die Wohnungen verlassen und kurze Reisen zu machen. Im Collège "du Bois de l'Enclume", Partnerschule der Realschule im Anne-Frank-Schulverbund werden die unteren beiden Klassen wieder unterrichtet. Der noch im März gewählte Stadtrat kam zusammen und bestätigte Bürgermeister Jean-Michel Morer an der Spitze des Rathausesr unserer Partnerstadt.
Das Departement "Meurte-et-Moselle" in
Lothringen mit seiner Hauptstadt Nancy westlich des Rheins, achsen- symmetrisch zu Stuttgart gelegen, wurde von der "roten Zone in die grüne" eingestuft, so sind z.B. Besuche auf dem Friedhof möglich und Reisen auch außerhalb der Verwaltungseinheit. Unsere Freude dort verhalten sich aber unverändert vorsichtig, damit die geduldig mitgetragenen Einschränkungen nicht vergebens waren.
Auch die Picardie an der Grenze zu Belgien wurde wieder "grün"
eingestuft. Im Elsass, den Sundgau eingeschlossen, dürfen die Restaurants und Hotels ab 6. Juni wieder Gäste empfangen mit dem Hinweis: "vergessen Sie ihre Masken nicht für Ihren Ortswechsel in den Gasthäusern zu Zimmern und Tischen.

Aus Moneglia kommt von Gastwirt Giancarlo Maggi die Kunde, dass er seine "Albergo Maria" an der Palmenpromenade im Juni wieder öffnen darf; am 6. das Restaurant dann am 12. Juni auchdas Hotel; natürlich zuerst für nur wenige Gäste und mit Schutz-Vorkehrungen zur Gewährleistung der Hygiene.





Gedenken an den Pannonhalmer Alt-Bürgermeister Endre Horváth

Kurz nach seinem 82. Geburtstag ist Endre Horváth der ehemalige Bürgermeister unserer ungarischen Partnerstadt Pannonhalma verstorben.

Schon beim ersten Besuch in Engen am 23. Mai 1996 an der Spitze einer Delegation des Gemeinderates zur Vorbereitung der Städtepartnerschaft haben wir ihn als freundlichen und aufgeschlossenen Mann kennen lernen dürfen.

Beim Gegenbesuch im August, zusammen mit Bürgermeister Manfred Sailer vertiefte sich die gegenseitige Sympathie. Bei den beiden Partnerschaftsfeiern im Mai und September 1998 unterschrieb er zusammen mit Bürgermeister Johannes Moser die Urkunden und pflanzte mit ihm die Partnerschaftsbäume. Ein weiterer Höhepunkt seiner Amtszeit war der Besuch von Papst Johannes Paul II im September 1996 in Pannonhalma. Endre Horváth besuchte Engen immer wieder; so zusammen mit einer Seniorengruppe 2001 und 2007 und war sehr an den europäischen Institutionen in Straßburg interessiert.

Als Pendant zu den "Nachbarn in Europa e.V. Engen" hat er den "Pannonhalmi-Engen-baráti-kör", den Pannonhalmer-Engen-Freundeskreis ins Leben gerufen und bis vor einem Jahr als sein Präsident gewirkt. Vor 3 Jahren verlor er seine Ehefrau Jolika Tittrich.




An der Partnerschaftsfeier 2018 in Pannonhalma war er am 11. Mai,
seinem 80ten Geburtstag, mitten
unter dem Gästen im Vortragssaal der Erzabtei Martinsberg und freute sich über die mehrsprachig gesungene Gratulation aller Teilnehmer.




 











Es war seine Idee, als Dank für unsere Einladung zum Treffen bei Salzburg
im August 2018 uns zu einer Begegnung nach Pannonien einzuladen.Wohl gelaunt nahm er am 18. August 2019 an einer Fahrt der beidenPartnerschafts-Kreise zur Donau-Schüttinsel teil.

Endre Horváth war bei allen Begegnungen mit Gästen aus Engen, zu
denen der "barati-kör" eingeladen hatte, dabei. Er wurde nicht müde in seinen Grußworten die Vielseitigkeit und die Bedeutung kleinster Schritte für das Zusammenkommen der Menschen in Europa wertzuschätzen.

Bis zuletzt lebte er in seinem Haus in Pannonhalma und feierte dort mit
der Familie seines Sohnes Endre Horváth jun. und Freunden noch seinem 82. Geburtstag. Zusammen mit Ihnen trauern wir um den Gründungsbürgermeister der deutsch-ungarischen Partnerschaft.



Ulrich Scheller







Mitgliederversammlung 2020 verschoben

Aufgrund der aktuellen Pandemie wurde auch die Mitgliederversammlung unseres Vereins verschoben. Den Brief an die Mitglieder kann
HIER angesehen werden.

Aktuell wäre
Freitag, der 28. August 2020
ein möglicher Ausweichtermin.





Mit den Mitgliedern und Freunden der "Nachbarn in Europa e.V."
in Pannonhalma. Trilport und Moneglia pflegen wir den gewohnten Kontakt; so er fahren wir, wie es den Menschen in unseren Partnerstädten derzeit geht.


Aus Trilport schreibt Bürgermeister Jean-Michel Morer am 20.3. an Ulrich Scheller:

"Unsere Liste hat am 15.März mit 60 Zustimmung der Wählerinnen und Wählerdie Bestätigung bekommen, weiterhin für Trilport erfolgreich arbeiten zu können mit24 gewählten Stadträtinnen und -räten meiner ListeEinige Namen wirst Du im Stadtrat nicht mehr finden. Geneviève Leguay hat nicht mehr kandidiert.
Deine Kollegin, unsere Partnerschaftsbeauftragte Annick Pane ist wieder dabei, Gerard Moraux, der mich in Engen bei der Einweihung des Wegweisers im Stadtgarten 2013 vertreten hat, ist wiedergewählt, ebenso Michel Eberhardt. Die gebürtige Fränkin und Deutschlehrerin Birgit Schrüfer ist neu im Stadtrat. Die Oppositionsliste hat 5 Sitze erworben.Unsere Stadt Trilport lebt derzeit langsamer; gegenwärtig haben wir in Trilport noch keine Todesfälle zu beklagen; bis bald!"

In Trilport sind die betagten und gesundheitlich eingeschränkten Mitglieder des "Festkomitees" natürlich besorgt, aber gesund.
Im Tagesablauf , der sich schon bisher im kleinen Kreis im und ums Haus gestaltete hat sich wenig verändert, die Hilfsdienste und Familienmitglieder arbeiten , wie gewohntwenn auch mit mehr "Abstand".
Die pensionierte Lehrerin Mme. Leguay, die seit der "ersten Stunde" bei den
Schulbegegnungen mit dem "Collège du bois de l'enclume" dabei war, schrieb uns, dass sie mit bald 75 Jahren sich zwar nicht mehr im Stadtrat engagieren wollte, im" Partnerschaftskomitee " aber weiterhin aktiv sein werde.

Pannonhalma,
Stand 23.3.:Elisabeth Szanati, Partnerschaftsbeauftragte in Pannonhalma ist derzeit in Österreich als helfende Großmutter im Einsatz für die Enkelkinder, deren Kindergärten geschlossensind. Nach Pannonhalma könnte sie zurückkehren, müsste dann aber in zweiwöchige Quarantäne und weiß nicht ob sie danach wieder zur Familie ihrer Tochter nach Schützen am Gebirg nahe Eisenstadt im Burgenland zurückkehren könnte.
Seit dem 16. März sind die Schulen geschlossen, Unterricht wird über das Internet "aufrechterhalten". Am 23. März wurden der Kindergarten und der angrenzende Spielplatz geschlossen. Es gibt noch keine Beschränkungen beim Bewegen außerhalb der Wohnungen, die Lebensmittelgeschäfte sind offen, andere Läden sind geschlossen oder nur stundenweise geöffnet.
Arztbesuche im "Szent-Márton-Gesundheitszentrum" sind nur in dringenden Fällen und nach vorausgegangener telefonischer Absprache möglich.
Die Apotheke ist geöffnet. Betagte Menschen bekommen Hilfe von engagierten Privaten und von der Stadt. Eine Person ist im Krankenhaus, drei Personen werden "beobachtet" und einigesind in freiwilliger Quarantäne.

Aus dem Elsass kam die Nachricht, das im Daheimbleibenmüssen die Chance "steckt",endlich mehr Zeit zu haben für die Familie, für gemeinsames Anschauen von "alten" Fotoalben, und "entschleunigtes Erinnern" mit Erzählungen von den Großeltern, Ur-Großeltern und Kindheitserlebnissen der Eltern.
Ein Gewinn ist auch die neu gewonnene Zeit zum Ordnen von persönlich wertvollen Dingen.
So sind derzeit die strengen Ausgangsbestimmungen mit höchstens 1000 m Entfernung von der Wohnung noch erträglich.



 
 

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